Nachhaltigkeit zieht sich
bei Waldläufer durch viele Bereiche

Nachhaltigkeit hat bei Waldläufer viele Facetten. Wir legen zum Beispiel großen Wert auf innereuropäische Handelsbeziehungen und damit kurze Produktions- und Transportwege. Deshalb produzieren wir ausschließlich in Europa.
Zur nachhaltigen Produktion trägt auch unsere 7.000 m2 große Fotovoltaik-Anlage auf dem Dach unserer Fabrik am Hauptstandort Schwanheim bei, die seit 2010 in Betrieb ist. Damit können wir den kompletten Stromverbrauch am Standort selbst decken und produzieren so klimaneutral.

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Nachhaltigkeit im globalen Miteinander:
Soziales Engagement über die Grenzen Europas hinaus

Nachhaltiges Engagement geht für uns Hand in Hand mit sozialem Engagement und wir sind stolz darauf, bereits seit vielen Jahren die Stiftung KINDERHILFSPROJEKTE FATHER ALLAM GUNTUR/INDIEN e. V. in Indien finanziell unterstützen zu können. Erst kürzlich, zum 60-jährigen Firmenjubiläum der Lugina Schuhfabrik, wurde im Namen von Geschäftsführer Willehad Bauer ein Betrag in Höhe von 30.000 € nach Indien gespendet.

Mit unserer Spende kann unter anderem ein Obdachlosenheim erweitert werden, dessen Bau im Jahr 2013 in Guntur begann. Die Erweiterung soll nun Raum schaffen für obdachlose Kinder. Die Unterstützung dieser Stiftung liegt uns sehr am Herzen, bereits 2010 – damals zum 50. Firmenjubiläum – wurde ein großzügiger Betrag gespendet. Seitdem finden Kinder, deren Eltern an HIV verstorben sind, ein neues Zuhause in einem Aids-Waisenhaus, das dank unserer Spenden in Indien errichtet wurde.
Es freut uns, mit diesem Geld auch nachhaltig Gutes in sozialen Bereichen bewirken zu können.

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Nachhaltigkeit bei unseren Ressourcen:
So wichtig wie der Wald für unsere Zukunft

Die Ressourcen unserer Natur sind ein äußerst kostbares Gut. Aus diesem Grund ist es besonders wichtig, bewusst mit ihnen umzugehen und die Natur zukunftsorientiert zu schützen.
Unser Firmenstandort in Schwanheim in der Pfalz liegt mitten in der Natur – genauer gesagt im Pfälzer Wald, einem der größten zusammenhängenden Waldgebiete Deutschlands.

In den Jahren 2018 und 2019 entstand dort aufgrund von Stürmen, extremer Trockenheit und einem nachfolgenden Fichten-Borkenkäfer-Befall eine zwei Hektar große Freifläche; das entspricht einer Fläche von fast drei Fußballfeldern. Dies haben wir bei Waldläufer zum Anlass genommen, ein Wiederbewaldungsprojekt zu finanzieren.

Der Fokus bei der Wiederbewaldung des Pfälzer Waldes liegt auf der sogenannten multifunktionalen Forstwirtschaft. Hierbei werden Baumarten auf die freigewordenen Flächen gepflanzt, die nachweislich besser mit den neuen klimatischen Bedingungen umgehen können und somit einen wichtigen Beitrag für unser Klima leisten. Baumarten wie Edelkastanie, Traubeneiche, Wildkirsche und Bergahorn kommen voraussichtlich besser mit den prognostizierten Klimaveränderungen zurecht als Reinbestände aus Fichten. Bäume mit tief in die Erde reichenden Wurzeln erschließen das Wasser in tieferen Bodenschichten und sind unempfindlicher gegenüber steigenden Temperaturen und häufigeren Trockenperioden.

Die Baumpflanz-Aktion wird in zwei Teile separiert: Im September werden im Rahmen der Deutschen Waldtage 2020 etwa 100 Setzlinge gepflanzt. Dies geschieht in Zusammenarbeit mit der ganzen Region – Mitarbeiter der Firma Lugina und der örtliche Kindergarten werden fachlich unterstützt vom Waldbauverein sowie dem Forstamt. Die Hauptpflanzung findet dann aufgrund der besseren Wetterbedingungen im November statt.

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So ist unsere Pflanzfläche aufgeteilt:

  • Auf ca. 1,2 Hektar prägen zukünftig Traubeneichen und Esskastanien das Waldbild
  • Die Bäume dienen mehr als 1.000 Arten als Lebensgrundlage
  • Eine Fläche von 0,5 Hektar wird mit besonders trockenheits- und hitzetoleranten Baumhaseln bepflanzt
  • 0,04 Hektar Wildobstgehölze dienen als Übergang zum angrenzenden Wald; im Frühjahr als Nahrungsquelle für Insekten und im Herbst für Wildtiere
  • Eine Strauchschicht auf einer Fläche von ca. 0,17 Hektar am Rand des Pflanzbereichs dient als Schutz vor starkem Wind
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